Lebensfreude, Leichtigkeit – gern mehr davon ?

Wichtig ist die LEBENSFREUDE,

dann spielt das Alter keine Rolle.

Ursula Andress

 

Was assoziiert man damit und wie können wir dies in unser tägliches Leben mitnehmen?

Bei diesen beiden Begriffen kommt uns doch automatisch ein Lächeln und man sagt sich: „Ja das brauchte ich doch öfters.“  

Naja dann sollten wir es einfach in unser Leben lassen, 🙂

Leichtigkeit, Lebensfreude, Lachen, Freude – damit verbindet man den Süden, das Meer, die Erinnerungen an Urlaube und noch viel mehr. Gerade im Süden spüren wir dies besonders. Die Sonne scheint und um so älter wir werden, umso mehr brauchen wir davon. Man sitzt Entspannt in einem Café, genießt die Sonnenstrahlen und einen Cappuccino, kann seine Gedanken schweifen lassen und es stellt sich ein Gefühl von Leichtigkeit ein. Man lacht mehr, ist entspannter. Und dann beobachtet man die Menschen. Es wird umarmt, geküsst, gelacht. das Essen mit Freunden wird richtig zelebriert, man nimmt sich Zeit.

 Zeit für die schönen Dinge, für seine Freunde, für den Partner, Zeit für sich selbst.

Und da sitzen wir nun und denken, das mache ich ab sofort auch so. Oder es kommt der Gedanke, ich bleibe einfach hier.

Und wie ist es zu dann zu Hause? Ja da kommt als erstes die Arbeit, dann hat man tausend Dinge im Kopf, die es zu erledigen gibt und die Leichtigkeit bleibt auf der Strecke. Diesen Rhythmus sollten wir doch öfters mal durchbrechen. Oder?

Ich glaube, in unserem Alter sind wir dem schon ein Stück näher gekommen. Man merkt dies in Gesprächen mit Freunden. Dann heißt es öfters mal. „Weißt du es war so ein schöner Tag, ich habe mir einen Kaffee gemacht, mich in den Garten gesetzt und die Seele baumeln lassen. Das war einfach herrlich. „

Früher hatten wir da, doch öfters ein schlechtes Gewissen, heute nicht mehr so.

Freunde sind gerade jetzt, wichtiger geworden. Wir nehmen uns wieder die Zeit dafür. Ist es nicht schön, gerade wenn man viel Arbeit hat, mal runter zu kommen. Dann trifft man sich, umarmt sich, und freut sich einfach mit lieben Menschen den Tag zu verbringen. Kocht gemeinsam, lacht und auf einmal kommt wieder diese Leichtigkeit zum Vorschein. Das Gefühl von Gemeinschaft,  Freunde zu haben, die einem wichtig sind. Sich auszutauschen, an dem Leben der anderen interessiert sind und gemeinsam etwas zu erleben.

Ich hatte am Wochenende so ein schönes Erlebnis. Mit meinen guten Freundinnen war ich in Berlin auf der Waldbühne zum Roland Kaiser Konzert. Und wenn ich da jetzt so vereinzelte Stimmen höre, wie „OH Gott“ oder „Muss das sein“, “der Kaiser geht gar nicht „usw. dann solltet Ihr mal hingehen. 🙂

Es war ausverkauft, 22000 Menschen und jeder davon hatte Lust auf dieses Konzert. Schon beim Einlass spürte man dies. Da wurde gesungen und gelacht und es war ansteckend. Und man staune, viele junge Menschen und auch viele Männer  🙂 waren da. Wär hätte das gedacht.

Vor uns war eine Gruppe von 5 Pärchen, so Mitte 30. Die Männer waren tätowiert bis Oberkante und im ersten Moment, fragt man sich: Haben die vielleicht die falsche Veranstaltung gewählt, das hier ist nicht Metallica. 🙂

Ja und dann wird man überrascht, die Herren waren textsicher und man hat gespürt, dass sie nicht mitmussten, sondern das aus freien Stücken getan haben. Dann haben sie Ihre Frauen in die Arme genommen, geküsst, mit ihnen getanzt. Lebenslust pur!

Bei einem Konzert kommt man ja automatisch ins Gespräch. Neben mir stand ein junger Mann so Mitte 40. Er war mit Schwester, Vater, Tante, Onkel etc. da. Also bunt gemischt.

Er hatte so die typische Berliner „Großklappe“. Am Anfang noch so Witze machen, naja wer weiß was kommt usw.Seine Schwester erzählte mir dann, ich kenn den Kaiser gar nicht, aber was Solls, ich lass mich einfach mal drauf ein. Und wie sie sich drauf eingelassen hat. Vielleicht hat sie das Publikum angesteckt oder auch wir. Sie hat genauso laut mitgesungen und getanzt wie allen andern. 🙂 Und dieses tolle Lebensgefühl spürt man, es wird sich unterhalten, gelacht und wenn man dann in die Runde schaut, lächelt man sich gegenseitig an und freut sich einfach.

Und der junge Mann neben mir, am Anfang noch etwas verhalten, hat sich erst mal um die Getränke gekümmert und brachte mir sogar was mit. 🙂 Und dann hat er genauso mit gemacht wie alle anderen. Ich kann euch nur sagen wir hatten Spaß ohne Ende, waren mal wieder so richtig ausgelassen und dieses Lebensgefühl nimmt man mit.

Der Kaiser fragte dann von der Bühne: „Was ist das Beste am Leben?“ Und wie aus der Pistole geschossen, schrie mein Nachbar „LIEBE“. Das hätte ich gar nicht von ihm erwartet. Ich habe ihn dann angeschaut und er meinte lächelnd: „Liebe ist einfach das schönste im Leben, du fühlst dich so leicht und gut.“

 jaja auch bei einem Kaiserkonzert wird geflirtet und das macht einfach Spaß. Da vereinbart sich Lebenslust, Freude und das schöne Gefühl, attraktiv zu sein. Das brauchen wir doch alle. Und auch bei den Pärchen hat man dies gespürt, da wird mit dem Partner noch geflirtet und die Frau strahlt umso mehr.

Als es dann Dunkel wurde und man die tausende von  Lichtern über den Menschen gesehen hat, entweder wurde das Feuerzeug hochgehalten oder Leuchtstäbe etc. Das war einfach faszinierend . Das sind schöne Erinnerungen , die uns lächelnd nach Hause gehen lassen mit einen herrlichen Gefühl.

Und diese tolle Atmosphäre gönnen wir uns nächstes Jahr wieder und haben schon jetzt etwas, auf das wir uns riesig freuen.

Und genau diese Freude, sich etwas vorzunehmen und zu planen erfüllt einen. Ob es jetzt ein Treffen mit Freunden ist, sich auf einen Kaffee zu treffen oder den nächsten Urlaub zu buchen. Da kommt genau diese Leichtigkeit aus uns heraus, die uns ein Lächeln zaubert und wir wissen, das wird eine schöne Auszeit vom Alltag.

Natürlich können wir nicht permanent in der Dauerstimmung sein, Lebenslust, Leichtigkeit und Freude zu haben. Aber wir sind für uns selbst verantwortlich, nicht der Partner oder die Freunde oder die Familie. Ich erlebe des Öfteren, dass dann gesagt wird. „Naja ich warte mal ab, vielleicht meldet sich jemand oder mein Partner kommt mal auf eine Idee, was zu unternehmen.“ Da steckt schon eine Menge Unmut und Unsicherheit dahinter. Und das führt zu Frust, der nun mal Falten macht und uns nicht gerade attraktiv wirken lässt.

Was passiert denn, wenn man einen Gedanken oder eine Idee hat und auf seine Freunde oder den Partner zugeht? Mehr als ein Nein, das klappt im Moment nicht, kann nicht kommen. Und das darf man nicht gleich auf die eigne Person beziehen. Jedoch bekommt man ein Nein nicht von wirklich guten Freunden oder einem Partner, der einen liebt. Da wird ein Kompromiss gesucht und man verlegt einfach das geplante auf einen anderen Zeitpunkt.

Es wird immer Menschen geben, die nicht aus sich herauskönnen, vieles schwer nehmen und nicht auf andere zugehen können. Die Kunst ist, abzuwägen, möchte ich mit diesen Menschen meine Zeit verbringen, kann ich sie vielleicht mitreißen und mit meiner Lebenslust anstecken, bereichern sie mein Leben mit guten Gedanken oder ist es vertane Müh. Die Entscheidung liegt bei uns selbst.

Lebensfreude bedeutet auch, sich selbst eine Freude zu machen. Einen Tag mit sich selbst zu verbringen und genau mal das zu tun, auf was man Lust hat.  Und wenn es einfach mal rumliegen und ein Buch lesen ist. Oder sich etwas Schönes kaufen und für sich selbst die Freude zu entdecken. Ich habe eben einfach mal was für mich gemacht, hab niemand gefragt und musste niemanden Rechenschaft ablegen und dabei lächelt man und denkt, war das schön.

Und diese Phasen gehören genauso in eine Partnerschaft. Man muss nicht permanent, wissen was der andere tut. Jeder braucht seinen Freiraum, damit man auch wieder die Lust verspürt auf etwas Gemeinsames. Wenn man selbst wieder diese Lebenslust und Freude ausstrahlt und sich nicht gegängelt fühlt, von Freunden oder dem Partner, dann färbt diese Leichtigkeit und Freude auf die anderen ab.

Ein kleines Beispiel zum Schluss. Beide kommen von der Arbeit, jeder hatte einen anstrengenden Tag. Was macht man nun? Sagt man dem anderen: „Schatz ich brauch heut einfach mal, Zeit für mich, ein entspannendes Bad und dann ein Buch lesen.“ Oder sagt man nichts, setzt sich gemeinsam zum Essen hin. Jeder erzählt was war, jedoch hört man gar nicht richtig zu, da man selbst den Kopf voll hat. Anschließend wird der Fernseher angemacht und man verbringt schweigend den Abend. Geht ins Bett, jeder dreht sich auf seine Seite und man schläft unzufrieden ein.

Eine gute Partnerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass man miteinander sprechen kann und keine Angst davor haben sollte, seine Wünsche und Gedanken mitzuteilen. Der andere das Verständnis dafür hat. Diese kleine Auszeit kann Wunder bewirken, man entspannt sich, hat wieder schöne Gedanken und kann genau diese Lebensfreude und Lust auf den anderen übertragen. Man dreht sich nicht unzufrieden auf seine Seite, sondern schläft kuschelnd mit dem Partner ein. Die Magie der Berührung schafft ein wohliges, vertrautes und schönes Gefühl. 🙂

Integrieren wir doch eine Auszeit vom Alltag mehr in unser Leben. Das Beste am Leben ist Liebe, Glück, Gesundheit und Freundschaft. Darauf müssen wir achten und dies nicht vernachlässigen, damit unser Leben immer wieder von Leichtigkeit, Lebensfreude und Lachen bereichert wird.

 

Ich wünsche euch wieder viel Freude beim Lesen.

 

Alles Liebe Mona

Loslassen oder Festhalten?

Lebe,

sei glücklich und

mache andere

glücklich

Mary Shelley

In den 30igern sammeln wir, in den 40igern verfeinern wir unseren Geschmack und bewahren.

In den 50igern angekommen ,fangen wir auf einmal an zu entrümpeln. 🙂

Was passiert mit uns, wenn wir anfangen zu entrümpeln und loszulassen ?

Es gibt ein tolles Buch von Karen Kingston, das heißt „Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags“.

Eine alte Harmonielehre aus China, verbunden mit unserem täglichen Alltag, die möchte das Mensch und Umgebung harmonisieren. Daran ist nichts falsch und vielleicht leben wir auch schon bewusst oder unbewusst nach diesem Prinzip. Es ist auch nicht wichtig Feng-Shui eins zu eins umzusetzen, sondern ein paar Grundsätze zu beachten.

Ich habe dieses Buch schon sehr oft an meine Freunde verschenkt und mittlerweile tauschen wir uns rege darüber aus, was mit uns passiert.

Als ich selbst, das erste Mal dieses Buch gelesen hatte, kam ich gar nicht bis zum Ende. Auf einmal waren da so viele Anregungen und Beispiele, die ich sofort umsetzen musste. Es liegt in der Natur der Frauen, dass man das sofort möchte. Ein Mann würde da wahrscheinlich erst Wochen drüber nachdenken. 🙂

Eine meiner Freundinnen rief an und sagte,“ ich habe das Buch nun endlich mal zu Ende gelesen. Und weißt du, es ist schon ein komisches Gefühl dabei. Als ich anfing, den Schrank auszuräumen und überlegt habe, was behalte ich und was nicht, kamen mir auf einmal die Tränen. Da waren Erinnerungen da, die ich völlig vergessen hatte, positiv und negativ. Aber es war gut. Alles was mich negativ an etwas erinnert hat kam weg und ich mache diesen Schrank jetzt mit Freude auf. Und irgendwie möchte ich gern auch für mich was verändern, nochmal was Neues beginnen, jedoch muss das noch reifen. Mein Mann hat meinem ganzen Treiben mit einem Lächeln zugesehen und sich nur gewundert. Ich glaube auch er wird anfangen, seine Dinge mal durchzusehen, jedoch braucht er Zeit.“

Und dann erzählte Sie: „Ich hab mir natürlich die bestimmten Bereiche im Haus angesehen und musste schmunzeln. In meiner Beziehung und Partnerschaftsecke steht schon seit ewigen Zeiten ein Herz. Also habe ich doch vieles schon aus einer Intuition heraus richtig gemacht.“ Und ich kann nur sagen, die beiden lieben sich seit ewigen Zeiten und das spürt man.

Eine andere Freundin meinte:“ Ich habe wieder Lust meine Kellerbar herzurichten, es ist nur ein Abstellplatz im Moment. Und mit diesen Beziehungen und Partnerschaftsecken, ja ich glaube, da ist bei mir noch zu viel Gerümpel, daher war ich für etwas Neues auch nie so recht bereit. Ich denke, ich muss erst mal bei mir Ordnung schaffen im Haus, wie im Kopf, um mich wieder richtig wohlfühlen, dann kann ich auch entspannt wieder in eine Beziehung gehen“

Interessant war, dass fast alle zuerst in die Beziehung- und Partnerschaftsecke geschaut haben, nachdem sie das Buch gelesen hatten. 🙂 Und danach erst in die Reichtums und Geld Ecke.

Um es ganz einfach darzustellen, die Beziehungsecke ist immer die rechte hintere Ecke von der Eingangstür aus. Dies kann man auf das Grundstück anwenden, vom Eingang zum Grundstück ausgesehen, auf das Haus /Wohnung von der Eingangstür aus, sowie auf jeden Raum von der Zimmertür aus. Ja und nun schaut mal in eure Ecken? 🙂

Ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis zeigt, dass da was faul ist, im wahrsten Sinne. Es wird gestritten, man redet nicht, sie wünscht wieder mehr Leidenschaft  und er schaut lieber fern oder googelt sich durch das Internet. Das Haus ist aufgeräumt, ein paar Dinge wollte Sie eh verändern und da fragt man sich, was stimmt hier nicht. Ja und das Ergebnis ist, in der rechten hinteren Ecke des Grundstückes ist der Komposthaufen, offen, nicht abgedeckt und es stinkt. Natürlich werden jetzt einige sagen, na so ein Quatsch, das hat doch damit nichts zu tun. Mag sein, aber spannend wäre ja mal zu wissen: Was passiert, wenn dieser Komposthaufen nicht mehr dort wäre und vielleicht lieber eine schöne Rose dort blüht? Dann klappt es vielleicht auch wieder mit der Liebe und Erotik.

Kennt ihr das Gefühl, das es einen Raum in eurem Heim gibt, den ihr ungern betretet? Da sagt man sich, oh hier müsste ich echt mal aufräumen oder es stört einen etwas und man kann es gar nicht so recht benennen. Da steht vielleicht noch ein Möbelstück vom Expartner rum, es stand schon immer da und warum sollte man es wegwerfen. Da es der Expartner ist, verbindet man damit nicht unbedingt positive Erinnerungen, sonst wäre es ja nicht der EX. Das setzt sich im Unterbewusstsein fest und jedes Mal, wenn man daran vorbeigeht wird das verstärkt. Man soll es ja auch nicht wegwerfen. Nur wenn er es nach 1 Jahr nicht geholt hat, dann hat er vielleicht selbst keine guten Erinnerungen dran. Und dann sollte man es verkaufen und sich etwas Schönes Neues dahinstellen, was man sich selbst ausgesucht hat.

Manchmal ist es vielleicht auch nur ein Bild oder eine Dekoration. Wichtig ist sich wohl zufühlen und unser Auge nimmt die schönen Dinge war, leitet es weiter ans Gehirn und schon können wir uns freuen. 🙂

Natürlich gibt es da noch das virtuelle Gerümpel, unzählige Emails, WhatsApp, Nachrichten. Es ist so zur Gewohnheit geworden, ständig das Handy dabei zu haben. Da geht man auf eine Feier und alle Welt ist ganz wichtig und simmst den halben Abend rum. Und meist haben Sie dann auch noch so eine Uhr, wo alle Nachrichten angezeigt werden und die Emails und Facebook Benachrichtigen.

Mal ehrlich, ist das nicht einfach nur nervig? Ich treffe mich doch nicht mit Freunden und unterhalte mich lieber mit dem Handy. Ich handhabe das seit einiger Zeit anders. Wenn mein Gegenüber der Meinung ist, es ist alles wichtiger als mit mir zu reden, dann sag ich das einmal und beim zweiten Mal gehe ich. Wichtige Dinge kommen nicht über WhatsApp, da kommt ein Anruf!

Ich checke einmal am Tag meine Mails, versuche Sie zu beantworten und gut. Und bei WhatsApp habe ich diesen Bing Ton abgestellt. Ich schaue auf mein Handy, wenn ich Zeit habe und es nimmt mir auch keiner übel, wenn ich mal nicht sofort antworte.

Ist es nicht schöner wieder einmal  den Hörer in die Hand zu nehmen und eine gute Freundin anzurufen. Geburtstagskarten zu verschicken, als einen Gruß per Handy. Das ist viel persönlicher und ich freue mich genauso über einen Anruf, einen Brief oder eine Karte.

Ich möchte nicht sagen, dass dies alles das Buch mit mir gemacht hat, aber es gab schon Momente, die mich in vielen Dingen zu neuen inspiriert haben und mir auch Momente der Entschleunigung gebracht haben. Man denkt einfach mehr über sich und seine Umgebung nach und setzt neue Prioritäten.

Das Schreiben hat mir schon immer gefallen. Früher habe ich das ab und an gemacht und habe auch angefangen ein Buch zu schreiben. Dann habe ich das einfach wieder verworfen und nicht mehr darüber nachgedacht. Und mit einem Mal habe ich mir gesagt, das machst du jetzt, schreib einen Blog. Ob es jemand lesen möchte oder nicht, es tut mir gut und ich kann mich selbst darüber freuen.

Mittlerweile sind so viele Besucher auf meiner Seite, auch wenn ich mal in Pause gehe, das ist einfach schön und zeigt mir, dass ich den richtigen Schritt gewählt habe.

Gerade in unserem Alter müssen wir Lernen loszulassen, damit wir Platz für Neues schaffen. Wenn der Kopf frei ist, dann reifen wieder unsere Wünsche und Träume. Die Zeit ist jetzt diese umzusetzen, denn unser Maßband ist kürzer geworden.

Festhalten ist immer einfach, denn man muss nichts tun. Alles bleibt wie gehabt. Solange wie man sich wohlfühlt ist das ok. Jedoch wenn da kleine Zweifel kommen und der Gedanke, ich möchte dies und jenes gern anders machen, dann wird es Zeit darüber nachzudenken.

Dies betrifft genauso Beziehungen. Tut es uns gut, wenn da eine Kluft ist und keiner weiß, wie er sie überwinden kann?

Man hält fest, da man nicht alleine sein möchte, weil es Routine geworden ist und man Angst hat, vor dem was dann kommt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Und da spreche ich ganz als Frau, da wir ja eh emotionaler leben. Versucht immer das Gespräch mit dem Partner zu suchen und seit tolerant. Es bringt nichts, Frust zu haben, darauf zu hoffen, dass er das schon merkt. Das macht alt, verbittert und faltig. 🙂

Und wenn all eure Bemühungen keinen Erfolg bringen, dann denkt an die schöne gemeinsame Zeit, Lächelt und freut euch, dass Ihr sie erlebt habt und lasst ihn los. Ich nenn es die Macht der positiven Gedanken, aber dazu beim nächsten Mal mehr.

Mein Spruch kennt ihr schon: „Männer sind dafür da, uns von innen Strahlen zu lassen.“ Und wenn aus dem Strahlen ein Schatten euren Selbst geworden ist, dann ist es Zeit zu gehen. Das Abenteuer Leben wartet da draußen. Wenn auch erst ängstlich und zweifelnd, jedoch mit der Zeit wird es immer besser. Jedes Loslassen braucht Zeit.

Und eines Tages kommt dann wieder diese positive Ausstrahlung aus uns heraus und wer weiß, dann kommt vielleicht so ganz leise eine neue Liebe daher. 🙂

Wer meine Beiträge gelesen hat, weiß, dass ich mal einen Freund auf „Probe“ hatte, der die Probezeit nicht bestanden hat. 🙂 Ich denke er konnte Garnichts dafür, damals habe ich einfach mit noch so vielen Erinnerungen um mich herum gelebt, er hatte eigentlich keine Chance.  Und ich glaube, so richtig verliebt, dass es hält, war ich auch nicht. Wiederholen möchte ich das trotzdem nicht nochmal, bitte bleib wo immer du bist. 🙂

Meine Entrümplungsaktionen haben bis auf ein paar kleinere Baustellen, ihre Wirkung gezeigt. Natürlich habe ich auch meine Beziehung und Partnerschaftsecke mal etwas aufgepeppt 🙂 und ja ,ich fühle mich wohl, kann mit mir selbst sehr gut leben, gehe wieder gern weg und es ist eine alte Weisheit, immer wenn man mit Garnichts rechnet, dann passiert was 🙂 🙂 🙂 Ihr wisst schon so ganze leise ……….

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und vielleicht ist es für den einen oder anderen eine Anregung gewesen.

Alles Liebe Mona

mein nächster Beitrag erscheint am Freitag , den 21.09.2018

 Das Phänomen MANN

Richtig verheiratet ist der Mann,

der jedes Wort versteht,

das seine Frau NICHT gesagt hat.

Alfred Hitchcock

Auf Wunsch eines guten Bekannten, der mir des Öfteren sagte, schreib doch auch mal was über Männer, werde ich dem heute einmal nachkommen.

Liebe Männer, ich gehe davon aus, das ihr hierfür genug Humor habt und auch über euch selbst mal lachen könnt.

Wenn wir zu den Anfängen zurück gehen, wofür war eigentlich der Mann da?

Erst war er Jäger und Sammler, dann Ritter und Krieger und zum Schluss Stratege und Planer. Und natürlich stellt er einen winzig kleinen Teil zum Fortbestand der Menschheit dar. Nennen wir es den Spaß Teil.

Und was ist denn nun aus dem Mann heute geworden? Hat er sich groß verändert?

Im Grunde genommen, vereinbart er immer noch diese Eigenschaften von Je her in sich. Natürlich angepasst an den jeweiligen Fortschritt.

Aber diese große Veränderung, wie es bei uns Frauen war, hat er nicht wirklich vollzogen. Wir Frauen haben da ja einen richtigen Quantensprung gemacht. Erst waren wir für die Nahrungszubereitung, die Aufzucht der Nachkommen und das beglückende Wohl des Mannes zuständig. Ja und dann kam so nach und nach die Emanzipation. Vielleicht lag es auch daran, dass wir uns gesagt haben. Wer den Geburtsschmerz erträgt, kann alles schaffen!

Und der Mann, nun ja er tat sich schwer mit der Emanzipation. Natürlich akzeptiert er das heute (Nach außen hin), aber so in seiner kleinen Partnerschaft mag er doch schon gern der Chef sein.

Und wie sieht denn heute in einer Beziehung mit dem Mann realistisch aus?

In seiner Arbeit geht er voll und ganz auf. Da gibt es auch keinen Kompromiss, denn das sichert die finanzielle Basis in seinen Augen. Wir denken dann schon mal während unserer Arbeit darüber nach, was wir noch einkaufen müssen und noch zu erledigen haben. Das kann er leider nicht.

Das selbe ist auch bei seinen Hobbys so. Meist ist es Fußball, Billard, Skat spielen etc. Da wird er zum Strategen, will immer gewinnen und kann so richtig gut „Klug sch….“ 🙂

Gefühle verbirgt er meist. Der alte Spruch „ein Mann weint nicht“, steckt wahrscheinlich noch drin. Dann ist er manchmal unsensibel, hat wenig Sinn für Romantik, hört selten auf sein „Bauchgefühl“ und sucht für alles eine Erklärung.

In Bezug auf sein beglückendes Wohl, nennen wir es Sex, erliegt er natürlich den Reizen einer Frau und hat gelernt, das Geben und Nehmen für das beiderseitige Wohl gemacht ist.

Aber nun wollen wir ja auch mal die Vorteile des Mannes herauskehren.

Es ist doch ein schönes Gefühl, einen Partner zu haben zu dem man aufblicken kann. Der weiß, was er will und beschützend hinter uns steht.

Er ist der kühle Kopf in einer Beziehung. Wenn wir wiedermal von unseren Gefühlen überrollt werden, denken, wir müssen es allen recht machen, dann kann er ohne Emotionen einen Weg finden. Und das gibt uns das Gefühl der Einheit mit ihm.

Da fühlen wir uns doch so richtig als Frau und sind gern bereit für Ihn zu kochen, putzen und ihm die Socken wegzuräumen. Wir haben ja meist die Ideen, wollen immer alles sofort und er überlegt, plant, arbeitet eine Strategie aus und im Endeffekt ergänzen wir uns dann doch und freuen uns, wenn alles geklappt hat.

Und dann lassen wir Ihm ja seine Zeit zum Erholen, somit kann er in alle Wissensgebiete eintauchen, was meist das Fernsehprogramm ist und er stundenlang Reportagen bei NTV schaut. Und dieses Wissen möchte er uns vermitteln. Und jetzt liebe Frauen aufgepasst. 🙂 Hört Ihm einfach zu, seit tolerant, fragt nach, zeigt euer Interesse. Denn in Momenten, indem wir uns mal unseren seelischen Frust von der Seele reden müssen, können wir immer sagen: Schatz, heute hör mir mal bitte zu, ich bin auch immer für dich. Und dann ist er auch tolerant und hört zu.

Und dann gibt es natürlich noch das Kind im Manne. Manchmal kann er sich über Dinge freuen, wie ein Kind und wir freuen uns mit. Da wir unsere Kinder großgezogen haben, wissen wir, wie wir damit umgehen. Immer schön optimistisch und liebevoll sein. Das Lieblingsspielzeug eines Mannes ist sein Auto und die Fernbedienung. Also Finger weg! Und ganz vorsichtig rangehen.

Wenn wir gern mal einen schönen romantischen Film sehen wollen, dann sollten wir schon zwei Tage vorher mit besonderen umsorgen beginnen. Kocht ihm sein Lieblingsgericht, (Liebe geht durch den Magen), nicht streiten. Fragt so langsam mal an, wie es wäre einen schönen romantischen Abend mit einem Film unserer Wahl zu verbringen. Zeigt eure Weiblichkeit. Und wenn er uns liebt, dann tut er das auch.

Und das Auto, jaja da hören wir dann, wenn wir es fahren. : Schalte jetzt, und überhol jetzt endlich , fahr nicht so dicht auf und spiel nicht am Radio rum, konzentrier dich. Am besten einfach lächeln, denn wenn ihr mal kurz rüber schauen, dann hält er sich doch tatsächlich am Griff fest. 🙂

So richtig Vertrauen kann er da nicht, deshalb sind wir einfach ganz fürsorglich und fahren Ihn so wie er es möchte. Denn wenn wir wieder allein fahren, können wir dann wiedermal über die Autobahn mit richtig lauter Musik heizen. 🙂

Es ist doch das alte Spiel, die Frau lockt mit Ihren Reizen und der Mann erobert sie. Daran ist doch nichts auszusetzen. Wir sind nun mal unterschiedlich, das hat die Natur so gewollt und doch freuen auch wir uns, wenn der „Ritter kommt und uns befreit und uns auf seinem weißen Pferd mit nimmt“

Emanzipation hin und her, im Endeffekt wissen wir, was wir können, haben die Diplomatie gelernt, können über vieles mittlerweile lächeln.

Trotz allem sind wir Frauen geblieben, die sich gern pflegen, sich hübsch anziehen, Schuhe über alles lieben und auch zu kokettieren wissen.

Und natürlich brauchen wir den Mann, der uns begehrt, liebt, uns Komplimente macht und uns immer wieder von innen strahlen lässt.

Beweisen müssen wir uns ab Ü50 nichts mehr, deshalb genießen wir doch mit unseren Reizen wieder zu spielen, unsere Partnerschaft etwas aufzupeppen, wenn sie eingeschlafen ist. Und als Single sollte man nicht so katalogisiert vorgehen, einfach drauf einlassen und dieses schöne sinnliche, erotische und prickelnde Gefühl wieder erleben.

Denn dafür sind Mann und Frau auf der Welt, nicht um nur zu arbeiten , sondern um zu Lieben!

Manchmal ist es anstrengend mit dem Mann, aber ohne Mann geht es nun mal nicht. Und manchmal ist es anstrengend mit der Frau, aber ohne sie geht es auch nicht.

Heute wünsche ich euch wieder viel Spaß beim lesen mit einer guten Portion Humor. 🙂

Alles Liebe Mona

Mein nächster Beitrag erscheint am Freitag, den 14.09.2018.

Liebe braucht Mut !

Man muss wählen ,
Zwischen Herz und Verstand,
ich gehorche dem Herzen
Eleonora Duse

Liebe, dieses wunderschöne Wort, bei dem wir automatisch lächeln und sich so ein harmonisches, glückliches Gefühl einstellt.

Ist Liebe anders mit Ü50 ? Sind wir emotionaler geworden ?

Wenn man zurück denkt an seine erste Liebe, dann assoziiert man dies mit Herzklopfen, ein Gefühl von Unbeschwertheit, ein ständiges Prickeln und man glaubte ohne diesen Menschen nicht weiter leben zu können. Und heute ?
Wir verlieben uns heute mit Ü50 genau noch so wie mit 16, nur ist diese Herz /Schmerz Tragik  nicht mehr so intensiv. Mit 16 war der Verstand nicht anwesend, in unserem Alter, ist er immer mit dabei. Zwar nicht intensiv, jedoch überlegen wir schon etwas länger und wägen ab.
Diese herrliche Unbeschwertheit nimmt auch von uns Besitz, wenn wir uns verlieben. Nur hält sie nicht mehr so lange an.

Wir haben schon einiges erlebt , müssen im Berufs und Alltagsleben unsere Entscheidungen treffen und wissen im Unterbewusstsein, das es passen muss, denn von Luft und Liebe können wir nicht leben. Deshalb brauchen wir einfach mehr Mut zum JA sagen als vor 30 Jahren.

Was heisst denn nun Mut haben?

Ich bin in letzter Zeit sehr viel  ausgegangen, was ich seit Jahren nicht mehr gemacht hatte. Essen gehen mit Freunden, mal einen Kurzurlaub um eine alte Freundin zu besuchen, Konzerte, Stadtfeste, private Feiern usw. Ich hab einfach mal zu allen Ja gesagt und mich drauf eingelassen. Das Schöne daran ist, man lernt immer wieder neue Menschen kennen und das finde ich spannend. Wer mich kennt, weiß, das ich offen bin, positiv denke und kommunikativ bin. Daher habe ich auch immer erzählt, das ich Blog schreibe und mich freuen würde, wenn ich mal Gedanken und Meinungen zu bestimmten Thema von anderen  erfahren würde. Und wenn man höflich fragt, dann erhält man auch fast immer eine Antwort. 🙂

Da gibt es eine gut aussehende Frau Anfang 50. Wir haben uns auf Anhieb verstanden , viel gelacht und dann erzählte sie so. Ja du, ich bin Single und das möchte ich auch bleiben. Ich kann machen was ich will, muss niemand Rechenschaft ablegen und wenn ich das Bedürfnis nach einem Mann habe, dann gönne ich mir einen One Night Stand.  Wow ! da blieb mir der Mund offen stehen. Ich dachte im ersten Moment, selbstbewußt bis in die Fingerspitzen.

Nach zwei Glas Wein kam dann, nun ich übernachte jedoch nie bei einem Mann. Und ich fragte wieso nicht ? Der Ausklang eines schönen Abends beinhaltet doch einen entspannten Morgen gemeinsam zu verbringen. Nein sagt sie , wenn ich jemand kennen lerne , dann style ich mich, sehe gut aus und fühle mich auch so. Wenn er dann neben mir früh aufwacht, bin ich ungeschminkt, meine Haare liegen nicht mehr und er sieht dann ja auch das meine Figur doch nicht mehr wie 20 ist.

In dem Moment musste ich einfach nur lachen.

Ich fragte sie dann, was denkst du denn wie dein Traummann vom Abend am Morgen aussieht? Er hat wahrscheinlich die halbe Nacht geschnarcht aus tiefster Brust, die Haare stehen in alle Richtungen, der Bauch zeigt sich an der Wölbung der Bettdecke und dann hat er wahrscheinlich „winde“ im Bauch und die müssen raus. 🙂  So hatte sie das noch nie gesehen und herrlich gelacht. Ja und genauso entspannt musst du bleiben.

Wenn zwei Menschen eine Anziehung spüren, dann setzt das Glückshormone frei, wir verlieben uns, uns stört an dem anderen nichts , wir können ihn riechen und er uns.

Ich hab ihr geraten, lass dich mal drauf ein, hab keine Angst . Wenn es anders kommt, dann siehst du ihn nie wieder und gut. Aber vergib dir nicht die Chance jemand für dein Herz zu finden. Mal schauen wie es weiter geht mit Ihr. Sie meinte, sie wird immer daran denken, was ich ihr erzählt habe, wie Ihr Traummann am Morgen aussieht und schmunzelt innerlich bei Ihrer nächsten Verabredung.

Natürlich braucht es Mut, mit 50+ sich auf eine neue Liebe einzulassen. Der Körper ist nun mal nicht mehr der einer jungen Frau, aber die Gefühle und die Lust sind es. Daher sollte man keine Angst haben, auch nicht vor dem Sex. Er ist ja auch im gesetzten Alter und erwartet ja nicht „Hochleistungssport“ 🙂 Es fügt sich alles, wenn man sich darauf einlässt und sich sagt, warum nicht, ich mag ihn und er mich und ich denke jetzt positiv für die Zukunft.

Es geht natürlich nicht nur Frauen so, dass sie Zweifel haben oder unsicher sind. Auch Männer haben damit zu kämpfen und geben auch zu , dass sie sich einen Ruck geben müssen, um wieder den Mut zu haben auf eine Beziehung.

Auch  in langjährigen Partnerschaften braucht es Mut für die Liebe. Was passiert denn , wenn die Kinder raus sind und man hat auf einmal Zweisamkeit?Bisher hat man wahrscheinlich immer nur über die Kinder kommuniziert und dann auf einmal schaut man sich an und denkt, nun was machen wir beide jetzt?  Er hat sich das Sofa zum Lieblingsplatz ausgesucht und die Fernbedienung ist sein persönliches Heiligtum 🙂 und sie ist voller Tatendrang.

Ein befreundetes Pärchen von mir, hatte auch diese Situation. Jedoch haben die beiden während ihre Ehe gelernt miteinander zu reden und sie sind immer noch verliebt ineinander. Sie möchte noch irgendwas Neues machen, mag nicht diesen Trott weiterleben (Essen, Fernsehen schauen, Kinder, Enkel)  Und sie selbst sagt , ich bin irgendwie emotionaler geworden. Ich möchte nochmal diese Unbeschwertheit geniessen mit meinem Mann.

Und er ? weiß im ersten Moment gar nicht was los ist, weil es ja immer so gelaufen ist. Das Schöne daran ist, dass sie den Mut hatte, ihm zu sagen, was sie sich wünscht.

Und er mußte schon eine Weile darüber nachdenken und im Endeffekt durchbrechen sie jetzt öfters ihre Routine und fahren mal weg, gönnen sich ein schönes Essen, einen romantischen Abend mit schöner Musik und erleben wieder diese herrliche Liebe und Unbeschwertheit.

Auf einer privaten Feier lernte ich zwei Männer Mitte 30 kennen. Man unterhält sich , fragt wo man her kommt usw. Der Eine erzählte dann , das er bei der Bundeswehr ist und mittlerweile 10 Jahre schon in der Nähe von Köln lebt. Und dann sagt er so, darf ich Dir meinen Lebenspartner vorstellen?

Manchmal rede ich, und denke dann 🙂  Ich sagte dann , das glaube ich nicht, du bist bei der Bundeswehr und schwul. Beide schauten mich an und zum Glück fingen sie an zu lachen.

Wir brauchen uns alle nichts vormachen, natürlich sind wir tolerant und akzeptieren das, jedoch ist es immer noch irgendwas Geheimnisvolles, was man nicht kennt.

Die beiden waren super nett, wir haben viel geredet und sie fanden es gut, dass ich ehrlich war und nicht so getan habe, als ob dies für mich normal ist.Im Gespräch kam dann raus, das es nicht einfach für die beiden ist, ihre Partnerschaft auch nach aussen hin zu leben. Was den Job und auch ihre Umgebung angeht. Und Beide sagten zeitgleich es braucht Mut seine Liebe zu leben! Sie wollen sich nun in einer Großstadt eine gemeinsame Wohnung suchen und gehen davon aus, das sie dort auch Ihre Liebe nach aussen zeigen können. Ich wünsche den Beiden allen Mut der Welt und das sie glücklich werden.

Und dann kommen natürlich die Singles Ü50. Ja, ja es prickelt schon, wahrscheinlich hat man sich verliebt. Man wägt ab, könnte das jetzt passen? Vorstellungen haben ja beide. Wir Frauen verlieben uns ja immer intensiver als Männer und denken so, dass wird schon. Nach der ersten Verliebtheit kommt aber dann der Verstand. Beide haben eine Wohnung oder ein Haus. Ja natürlich möchte man zusammen sein. Aber wie macht man es, ohne sich zu verlieren. Es bringt ja überhaupt nichts, nur dem Mann alles gerecht zu machen , dazu sind wir doch viel zu emanzipiert.

Bedeutet : eine Partnerschaft auf Augenhöhe , mit Toleranz von beiden Seiten. Nur sind wir Frauen manchmal einfach zu ungeduldig. Er überlegt vielleicht in Ruhe , wie es jetzt weiter geht und wir denken, man wieso ist er so zögerlich.

Eine Freundin von mir hatte sich auch sehr verliebt. Sie meinte, weißt du, es ist so traumhaft. Ich muss ihn nur sehen und berühren und bin hin und weg. Jedoch überlegt er so lang. Wieso sagt er mir nicht , das er sofort mit mir leben möchte? Und dann hat sie leider einen Fehler gemacht. Sie hat sich für ihn verbogen. Konnte nicht mehr mit uns weggehen, falls er anruft und sie sehen will. Hat ihren kompletten Rhythmus auf ihn abgestimmt. Und er hat das sofort gemerkt und sie zum Spielball gemacht.

Wir haben viele Gespräche geführt und ich sagte ihr dann, sag ihm doch das du ihn willst und dir ein Leben mit ihm vorstellen kannst. Dann ist deine innere Angespanntheit weg und du kannst du selbst sein. Da sagt sie „nein das mache ich nicht , dann stell ich mich ja bloß.“

Im Endeffekt trauert sie ihm hinterher, er sagt mal ja und dann wieder nein. Ist nach wie vor verheiratet und wird das wohl bleiben. Ihr hat einfach der Mut gefehlt, klar zu sagen, was Sie möchte.

In unserem Alter dürfen wir sagen , was wir wollen. Wieso sollen wir uns verstellen ?Wenn wir das Bedürfnis haben mit ihm zu reden , na dann rufen wir ihn an. Was kann passieren? Ein Mann der uns will ist da, entweder steht er vor der Tür, ruft uns an oder schickt uns eine Nachricht.

Und wenn WIR dies tun und er will uns, dann freut er sich. Eigentlich ist doch alles ganz einfach? Und wenn wir ihm sagen, ich fühle mich wohl bei Dir, bin gern mit zusammen und ja, ich will nur dich , dann vergeben wir uns nichts, sondern sagen was wir fühlen.

Natürlich kann es passieren, das er sagt, nein ich bin mir nicht sicher mit Dir. Tut weh, jedoch ist in unserem Alter die Qualität der Lebenszeit wichtiger , als dem ewig hinterher zu trauern. Dann hat es halt nicht gepasst. Und liebe Frauen, es gibt noch Millionen von Männern auf dieser Welt, das sollte euch trösten. 🙂

Es bringt überhaupt nichts, nicht authentisch zu sein. Ausser man ist eine von diesen Frauen, die versorgt werden möchten . 🙂  dann wird Sie sich ihm anpassen, wartet drauf das er sie heiratet und verlässt ihn dann, ausgesorgt  🙂 , für eine richtige Liebe.

Liebe ist Vertrauen , den anderen als Partner und Freund zu sehen, gern seine Nähe zu spüren, gemeinsam alles zu schaffen.

Und wenn es passt , dann überlegt nicht mehr so lang. Zieht zusammen, wenn ihr das wollt und probiert euch aus. Wir leben doch nicht mehr das Leben unserer Eltern mit dem pünktlichen Essen etc., sondern geniessen doch einfach die gemeinsame Zeit und lassen uns doch Luft zum Leben und unsere Freiräume.

Ich selbst bin auch schon mal diesen Schritt gegangen in reiferen Jahren 🙂 , wir sind zusammen gezogen und haben uns beide dadurch entwickelt. Jede Beziehung ist anders , jedoch nicht schlechter oder besser. Es kommt immer darauf an, wie geht man miteinander um. Redet man, kuschelt man noch, bewahrt man sich die schöne Momente der Zweisamkeit. Wenn man dies berücksichtigt und wirklich verliebt ist (alles andere ist zum Scheitern verurteilt 🙂 ), dann ist es ein großes Abenteuer mit glücklichem Ausgang.

Auf einem Markt habe ich ein wunderschönes altes Bild gesehen, was ich mir natürlich gekauft habe und es hängt nun in meinem Korridor. Deshalb möchte ich dies gern zitieren.

Liebe bedeutet:

Sich gegenseitig zu vertrauen,
Ohne sich zu kontrollieren
Sich zu vermissen,
Ohne eifersüchtig zu sein
Ehrlich zu sein , ohne zu verletzen
Sich Zeit zu lassen, ohne
Die Geduld zu verlieren
Sich einfach fallen lassen können,
Ohne „hereinzufallen“
Sich zu sorgen,
Ohne sich gegenseitig zu erdrücken
Einander zu finden,
Ohne sich selbst zu verlieren
Sich geborgen zu fühlen,
Ohne den Freiraum zu vermissen
Sich zu lieben,
Ohne einander zu besitzen.
 Es ist ein Sinnbild für zwischenmenschliche Beziehungen und wenn wir den HERZMENSCHEN gefunden haben, dann gehen wir genauso beide miteinander um.
Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen. Mein nächster Blog erscheint am Freitag, den 31.08.2018.
Alles Liebe Mona

Sommersonnenwende

Ein

Wahrer Freund

trägt mehr zu

unserem Glück bei als

tausend Feinde

zu unserem Unglück.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Kommt die Zeit der Mythen und Rituale zurück? Brauchen wir einen Glauben? Wieso fasziniert uns dieses Phänomen?

Der längste Tag des Jahres und die kürzeste Nacht. Überall auf der Welt wird dieser Tag gefeiert. Mit einem großes Feuer, das Licht für das Leben und Überleben bedeutet. Die Menschen schicken Ihre Sünden, Wünsche und Hoffnungen dem Feuer entgegen. Jedes Volk hat seine eigenen Rituale. Und wir, größtenteils Atheisten, glauben wir auch ein wenig an das Besondere dieses Tages?

Jeder von uns hat schon Schicksalsschläge hinter sich. Und doch stehen wir wieder im Leben, lachen, leben und lieben. Was hat uns geholfen? Vielleicht doch ein kleinwenig Glaube, so ganz tief im Unterbewusstsein, dass alles wieder gut wird. Ja – denn wenn wir keine Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume hätten, würde unser Leben stehen bleiben.

Gerade an diesem Abend, von dem soviel Mystisches voraus gesagt wird, haben wir die Chance uns mal drauf einzulassen. An einem Feuer zu stehen, den Sternenhimmel anzuschauen und einen Moment der Ruhe und inneren Balance zu finden. Dankbar zu sein, für das was wir erreicht und bekommen haben. Unsere kleinen und großen Sünden dem Feuer zu übergeben und einen Neuanfang zu wagen, befreit von Ängsten und Vorurteilen.

In unserem Alter , wo wir mehr auf Beerdigungen als auf Feiern gehen, wird es Zeit dafür. Probleme, Sorgen, Bedenken einfach mal hinter sich zu lassen.

An diesem Tag denke ich an gute Freunde von mir. Sie haben sich kennengelernt und wußten, dass passt und sie wollen gemeinsam durch Leben gehen. Im Laufe ihrer langen Ehe kamen Sorgen, Probleme und Schicksalsschläge. Jeder hat versucht, dies mit sich selbst auszumachen und den anderen nicht mehr als guten Freund und Partner zu sehen. Sie haben nicht mehr geredet.

Und es kommt , wie es kommen muss. Beide schauen sich heimlich um, in der Hoffnung, wieder geliebt zu werden und raus aus diesem Kreislauf zu kommen. Ja und dann kommt auch die Heimlichkeit mal raus. 🙂  Da stehen nun Beide und müssen sich entscheiden.

Sie haben sich entschieden wieder den Weg gemeinsam zu gehen, weil Ihre Liebe immer noch da ist. Nur vertrauen sie sich nicht mehr.

Genau heute wäre ein Tag, um das mal alles hinter sich zu lassen. Macht einfach einen Strich drunter, vergesst was war und schaut nach vorn. Schenkt dem anderen wieder Vertrauen , dann kommt es zurück. Redet nochmal drüber und dann ist es vergessen. Manchmal gibt es halt einen Punkt der Orientierungslosigkeit, das gehört zum Leben. Solange wie jedoch Liebe da ist und man gern mit diesem Menschen zusammen sein will, lohnt es sich zu kämpfen und wieder da anzuknüpfen, wie es begann. Ich wünsche es Euch von ganzen Herzen.

Vielleicht habt auch Ihr einen Vertrauensbruch erlebt oder nagt an Selbstzweifeln . Ist es nicht schön, genau Tage wie heute zu haben, um dies alles dem Feuer zu übergeben und neu zu beginnen. Es sieht uns doch niemand und wir können unser eigenes kleines Ritual zelebrieren. 🙂

Entweder schreibt man es auf oder füllt all seine Sorgen und Wünsche in ein kleines Säckchen mit Lavendel gefüllt und dann ab damit ins Feuer. Aber bitte keine bösen Gedanken , die kommen nämlich wird zurück. 🙂 Und da es keiner weiß und sieht , kann man auch daran glauben und wer weiß , was dann alles so passiert. 🙂

Ich werde dies auch für mich tun und bin selbst gespannt ….  🙂 Ein Traum von mir ist, einmal im magischen Kreis von Stonehenge zu stehen. Offen sein, die Arme ausbreiten und die Energie zu spüren. Es wird viel darüber geschrieben. Ich finde es faszinierend und spannend, es einmal selbst zu erleben. So einer kleiner Glaube, kann doch Berge versetzten. 🙂 Oder?

Gestern habe ich wieder einen dieser langen Briefe per WhatsApp bekommen. Ihr werdet das kennen. Z.B.: Heute ist der Tag für Wünsche, oder für Freundschaften, Liebe usw. Dann steht, schickt es an 5 Personen weiter und das Glück kommt zu euch. Normalerweise lese ich es und dann löschen.

Gestern hat es mich selbst berührt. Da stand: „Ich habe gelernt , wer dich nicht sucht, dem fehlst du nicht. Und wem du nicht fehlst, der mag dich nicht. Das Leben entscheidet, wer in dein Leben tritt. Und du entscheidest, wer bleibt. Die Wahrheit schmerzt nur einmal, doch die Lüge schmerzt immer. Deshalb gib mehr Gewicht denen, die es dir geben und nicht denen, für die du nur eine Option bist.“

Ich hab es weiter geschickt und es kam ganz viel Danke zurück. Ist es nicht schön zu wissen, das auch andere daran glauben. 🙂 Dieser Spruch war für mich ein Sinnbild für unsere Freundschaften. Und es hat seine Bewandniss, das genau dieser Spruch kommt und heute ist Sonnenwende. Nehmen wir es doch zum Anlass und überdenken einiges und gehen auf unsere Freunde mit offen Armen zu. Vielleicht hat man sich gestritten oder es stehen unausgesprochene Dinge zwischen uns. Menschen die uns wichtig sind, sollten wir nicht verlieren.

Sonnenwende – ein Tag gefüllt mit Licht und Liebe, Dankbarkeit, Neuanfänge, Sorgen hinter uns lassen. Machen wir unsere Rituale, halten mal ein wenig Innenschau und freuen uns auf das was kommt.

Viel Freude beim Lesen.

Alles Liebe Mona

 

Auf der Suche nach Veränderung ?

Das Leben ist

WUNDERVOLL!

Edith Piaf

Brauchen wir Neuanfänge oder doch nur kleine Veränderungen? Was bewirken Sie denn? Bedeutet Routine irgendwann Stillstand und Unzufriedenheit?

Es sind die guten Gespräche mit Freunden und Bekannten, die mich immer wieder zu meinen Beiträgen inspirieren. Man philosophiert einfach mal einen Abend gemeinsam und es kommen so viele Wünsche und Träume zum Vorschein. Am nächsten Tag lacht man darüber und doch bleibt immer etwas hängen aus diesen Gesprächen und setzt sich unbewußt in unseren Gedanken fest. Die Zeit des Nachdenkens und der Veränderung.

Nun sind wir in unseren 50igern angekommen und eigentlich müssten wir total zufrieden sein. Wir haben doch was erreicht und können nun gelassen auf unsere Rente zusteuern. Oder?

In unseren Gedanken klopft da aber so ganz leise der Satz an „Soll es das schon gewesen sein?“ Diese kleine innere Unruhe , die uns antreibt nochmal aus der Routine auszubrechen –  aber wie und was soll man tun ?

Ein Bekannter erzählte mir :“ Ich hab den ganzen Tag mit meinen Patienten zu tun, komme abends nach Hause und müsste zufrieden sein. Mir geht es gut, ich habe meinen kleinen Freundeskreis, komme mit dem Alleinleben gut zurecht und doch bin ich unzufrieden. Manchmal möchte ich einfach mein Leben über Bord werfen und nochmal Neu anfangen, es stagniert so. Nun hab ich angefangen zu meditieren und bin wohl schon mehrfach durch meinen Körper durch, mit dem Ergebnis – Null.  Wenn ich so weiter mache, werde ich ein alter weltfremder Kauz. 🙂 Ich möchte noch was erleben! “ und er hat es getan, nach langem Zögern, vielen Zweifeln, wahrscheinlich auch Ängsten.

Er ist mit seinem Rucksack zum Nordkap losgezogen und mit eine großen Portion Selbstbewusstsein und Glücksgefühlen zurück gekommen. Man sieht es sofort, aus dem schleichenden Mann mit hängenden Schulter ist ein aufrecht gehender, lachender, charmanter Mann, im Besten Alter geworden. 🙂 Er sagt von sich, ich habe endlich mal das getan, was ich wirklich wollte. Ein Abenteuer mit Rucksack und Schiff und nicht die Pauschalreise und ich fühle mich wieder jung. Ja Ja, wer weiß, was da noch kommt Herr Dr.? 🙂

Kann man mit kleinen Veränderungen beginnen oder braucht es den großen Umbruch? Was sind denn die kleinen Veränderungen? Bekommen wir dadurch ein neues Lebensgefühl?

Kennt Ihr das? Man hat einen guten Tag ist voller Enthusiasmus und fängt an auszuräumen, vom Kleiderschrank angefangen. Der Anfang ist immer das Schwierigste. Und ein wenig Zweifel sind auch dabei, denn man gibt auch ein Stück von sich Selbst mit weg. Aber wenn man es dann geschafft hat, kommt so ein befreiendes Gefühl, sich endlich mal von alten Dingen getrennt zu haben. Das Positive ist, es schafft Platz für Neues.

Und ganz ehrlich, wir heben so viel Dinge auf, da wir der Meinung sind, das hat meiner Großmutter gehört und das erinnert mich. Und was hätte unsere Großmutter gesagt, weg mit dem altenPlunder 🙂 Lebe nicht in der Vergangenheit sondern Jetzt! Und da geben wir doch unseren Großeltern/Eltern mal recht . 🙂 Mit Zuviel Erinnerungen um uns herum zu leben, bedeutet auch Festhalten, ja nicht das Gewohnte verändern wollen und man bleibt in seinem Kreislauf stecken. Es reicht uns doch ein Erinnerungsstück und nicht der Ganzen Schrank voll. Oder? Im Herzen bleiben sie doch alle bei uns.

Dann gibt es noch das „schlechte Gewissen “ mit dem lebt. Ja man wollte doch dies und jenes tun, aber eigentlich hat man gar keine Lust darauf. Umso mehr wir sehen, angefangen von Zeitschriften, Büchern, die leeren Bilderrahmen, die man so gern mal aufhängen würde, jedoch nicht weiß, welches Bild rein kommt, umso mehr ruft uns das schlechte Gewissen.

In einem Anflug von Aufräumen, hab ich mal all diese Dinge, die mir ständig ins Auge gefallen sind weggeräumt. Vor allem meine Bücher auf dem Nachttisch, das war eine richtige Befreiung. Vielleicht schlafe ich daher wieder besser 🙂 Aber jeden Abend ins Bett zu gehen, den Stapel Bücher zu sehen und mit dem Gedanken einzuschlafen, „Nun hast du es wieder nicht gelesen“, das hat mich richtig mürbe gemacht. Ich hatte sozusagen das schlechte Gewissen neben mir liegen . 🙂 Ein paar kleine Veränderungen anzugehen und mal wieder mit einem breiten Lächeln Luft zu holen, das tut mir gut.

Das schönste für uns Frauen ist doch, umzuräumen, ein bisschen neue Deko, vielleicht noch ein paar Kissen, Blumen sind ganz wichtig und eventuell mal eine neue Stehlampe, Kerzenständer usw. Ich mag das auch. Es macht glücklich. Man tänzelt durch die Wohnung und freut sich, irgendwie ist alles anders und sieht aus wie ein neuer Raum. Da breitet sich automatisch so ein super Glücksgefühl aus. Ja, schon kleine Dinge können eine große Wirkung erzielen. Man hat etwas verändert.

Und wie schaut es denn in unserem Gefühls- und Beziehungsleben aus ? Zufrieden oder frustriert? Veränderung oder Routine?

Ja ja jetzt wird es interessant 🙂 Zwei meiner Freundinnen erzählten mir, unabhängig von einander ungefähr dasselbe. Natürlich über Männer, Frauen reden immer über Männer. 🙂

Beide sind seit vielen Jahren verheiratet, selbstbewußt, erfolgreich und führen eine normale gute Ehe. Ihnen geht es gut und doch sind sie unzufrieden mit sich. Und dann wird so erzählt: „Ja wir verstehen uns, es läuft ja alles seinen normalen Gang, es hat sich so eine Routine eingeschlichen. Irgendwie brauchte ich wieder mal etwas Aufregung in meinem Leben. Manchmal wünsche ich mir, so was wie einen Neuanfang in unser Beziehung. Ich bin jetzt Mitte 50, aber doch noch nicht alt und habe noch Phantasien und Wünsche. Wieder mehr Leidenschaft, spontan Liebe zu machen, Romantik und das Gefühl wieder begehrt zu werden.

Merkt er das nicht ????“ 😄😄 Nein er merkt das nicht, er ist ein Mann! Und Männer sind in diesen Dingen „einfach gestrickt“.

Warum sagt ihr ihm das nicht ? Nein das muss er selbst erkennen und dann lacht er mich vielleicht aus und lehnt mich ab, dann bin ich richtig frustriert.

Zwei taffe selbstbewußte Frauen, die Zweifel und Ängste haben, sich viel wünschen und unzufrieden sind. Wie wäre es die Routine mal zu durchbrechen und etwas zu verändern? Der Mann hat vielleicht auch seine Wünsche und Phantasien und weiß nicht so recht, wie er das umsetzen soll. Warum sollte eine Frau nicht mal den Mann verführen? Wir haben doch als Frauen unsere Reize, die wir nicht unter Verschluss halten sollten, sondern sie doch mal wieder als Verführungskunst einsetzen. Ihm mal diesen gewissen Blick zuwerfen, er wird wahrscheinlich völlig irritiert sein :), aber der Anfang ist gemacht. Nur bitte nicht wenn Fußball läuft oder die Unendlichkeit des Universums. Da ist Mann nämlich mittendrin. Aus dem ruhigsten Mann wird ein Enthusiast, den wir wahrscheinlich nicht wieder erkennen. 🙂 Und er sieht da leider keine Frau, die mit Blicken um sich wirft.

Dann gibt es ja auch noch diese schönen Sommerabende. Überraschen wir ihn doch mal mit einem romantischen Abend oder verpacken uns mal als Geschenk 🙂 Wie sagt man doch so schön, die Verpackung sollte Lust auf den Inhalt machen. Erlaubt ist alles, was Beiden gefällt und in unserem Alter können wir das doch entspannt angehen.

Behalten wir doch unser Selbstbewusstsein, aber sind wieder mal nur FRAU. Anschmiegsam, verführerisch, ziehen uns was Schönes an, machen uns zurecht und Strahlen genau dieses gewisse Etwas aus , was ER so an uns mag. Er ist ein Mann und bemerkt das schon. 🙂 Auch eine Ortsveränderung kann Wunder wirken. Und dieses kleine Wunder nimmt man dann mit nach Hause, verändert seinen Alltag etwas, sieht den Partner mit anderen Augen und bewahrt es sich. Eine kleine Veränderung im Beziehungsleben und das Strahlen von Innen, ist wieder da.

Und genau diese kleinen Dingen kann man auf alle Lebensbereiche  anwenden, ob Beruf , Freizeit etc. Es muss nicht immer der große Umbruch sein.

Das Wichtigste ist, sich selbst zu fragen : WAS WILL ICH ?  Es gehört Mut dazu Veränderungen anzunehmen und es sich selbst einzugestehen. Die Zwanziger sind vorbei und wenn wir nicht in Routine und Unzufriedenheit verfallen wollen, so sollten wir diese Veränderungen genau jetzt mit Ü50 auch zulassen. Es befreit, nimmt uns die Angst, wir sind uns selbst treu und erkennen das Schöne im Leben, einfach wieder Spass und Freude zu haben und das Leben wundervoll nennen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit, vielleicht seit Ihr im Urlaub, dann nehmt das kleine Wunder mit nach Hause 🙂 und bringt es im Alltag mit ein.

Alles Liebe Mona

Mein Blog geht jetzt in die Sommerpause, auch ich werde mal wieder Meeresluft schnuppern gehen, mir neue Inspirationen holen und bin mit meinem neuen Beitrag  Ende August wieder da. Schaut zwischen durch mal rein , ab und zu werde ich einen kleinen Beitrag schreiben.

Zu Mir – oder ZU DIR ???

        Wir sollten alle

      beginnen zu leben,

         bevor wir zu alt sind. Angst ist etwas

            Dummes – ebenso wie

               etwas zu bereuen.

             Marilyn Monroe

Wollen wir in  unserem  Alter noch ein zu Mir oder zu Dir ?

Am Anfang einer Beziehung gibt es kein „zu Mir oder zu Dir“. Man lächelt sich an, möchte gern die Zeit mit dem Partner verbringen, zwinkert mal kurz  🙂 und schon ist alles geklärt.

Ja ja und dann wird es ernster. Und da beginnt der Unterschied zwischen 20 und 50. Mit 20 macht man sich überhaupt keine Gedanken, das Leben liegt noch vor einem und die Welt zu Füßen. Erste gemeinsame Wohnung und das „Projekt“ Familie nimmt seinen Anfang.

Und nun im „Besten Alter“ ist man auf einmal Single. Egal aus welchen Gründen, ob Verlust, Trennung oder Scheidung. Die „Projekte“ sind so gut wie abgeschlossen, es ist alles eingerichtet, der Alltag ist geregelt. Und dann kommt nochmal die Liebe ins Leben herein spaziert und hoppla – jetzt muss man sich entscheiden ?

Welches ist denn nun in unserem Alter die perfekte Form einer Beziehung? Man hat einen Partner gefunden, mit dem man sein Leben teilen möchte. Das einfachste wäre natürlich alles aufgeben und gemeinsam etwas Neues zu beginnen. Geht das so einfach mit Ü50? Nein – nur in den seltensten Fällen. Somit  kommt automatisch die Frage zu Mir oder zu Dir ?

Jetzt zeigt sich doch erst, ist man dazu bereit? Beide müssen etwas aufgeben. Das geht schon damit los, von was kann man sich trennen. Wer gibt welches Möbelstück auf? Ich glaube, wenn Beide dazu bereit sind, kann man das schaffen. Wenn man den Partner begegnet, mit dem man alt werden möchte, dann ist es Liebe. Und Liebe macht weich, tolerant, emphatisch und glücklich. Eine gemeinsame Vergangenheit haben wir nicht, daher sollten  wir uns  Erinnerungen schaffen. Beginnt mit Reisen, gemeinsamen Hobbys und die Gestaltung des eigenen Heimes. Jeder kann sich mit einbringen und man freut sich über das Ergebnis und hat was, woran man gern zurückdenkt.

Klingt doch gut oder ????

Ja und nun kommt die Realität. Sie möchte Ihre Deko mitnehmen, er findet das Kitsch. Er möchte sein Bett behalten und sie nicht in einem Bett mit „Vergangenheit“ schlafen. 🙂 Und so geht das weiter. Ist man bereit Kompromisse zu machen? z.B. : sie nimmt nur einen Teil ihrer Deko mit und er wechselt die Matratzen und man kauft sich gemeinsam neue Bettwäsche? 🙂

Oder ein anderes Beispiel. Gemeinsam sucht man sich Tapeten aus. Der Mann macht das ganz in Ruhe,schaut sich die Qualität an, die Beschaffenheit usw. Das dauert. Männer haben da eine A…. Ruhe weg 🙂 und wir Frauen haben schon wieder ganz andere Dinge im Kopf, da wir eben „Multitastingfähig sind“ 🙂 Sucht euch doch einfach 4 Tapeten aus, die euch richtig gut gefallen und sagt eurem Mann: „Schau mal, die habe ich gerade entdeckt, die würden doch sehr gut reinpassen und du findest doch diese Farbe auch sehr schön.“ Der Mann wird abgelenkt, konzentriert sich jetzt auf die 4 Tapeten und wird sich eine davon aussuchen, 100 pro. Somit hat der Mann entschieden und wir Frauen haben das Bekommen, was wir wollten. 🙂  Ich nenne es, einen liebevollen Kompromiss.

Es sind nur einige Beispiele, aber man erkennt daran, es ist nicht  einfach und eine liebevolle und tolerante Art des Umganges miteinander, ist Grundvoraussetzung.

Und nun kommt die zweite Frage ? Muss es unbedingt zu Mir oder zu Dir sein? Erleben wir vielleicht auch einen Wandel und wünschen uns neue Formen einer Beziehung?

Als ich kürzlich mit Freunden über diese Thema gesprochen hatte, sagten 90% meiner Freundinnen : „Wenn ich mal in so eine Situation kommen würde, dann kommt mir kein Mann mehr ins Haus. Mal sich treffen, eine schöne Zeit verbringen, Urlaub machen und auch gern mal paar Tage zusammen sein – kein Thema, aber Zusammen Leben -Nein.

Bei den Männern war es etwas anders.  50% waren der selben Ansicht wie die Frauen und 50% wollten dann doch jemand wieder für jeden Tag. Interessant war, das diese Männer zwar jemand wollten , der mit Ihnen lebt und das aber als sehr schwierig ansahen.

Es gibt nicht mehr diese Versorgerrolle des Mannes, da wir Frauen auf eigenen Füßen stehen. Und es gibt auch nicht mehr, den Mann zu bekochen und die Wäsche zu machen etc., das kann er mittlerweile selbst.

Man hat ja sein Leben eingerichtet und geniesst auch diese Freiheit . Und doch fehlt etwas.. , vermischt mit Ängsten und Zweifeln. Wird das halten? Was ist, wenn ich in 5 Jahren wieder allein bin ?

Bevor man Bindungen eingehen kann, sollte man ( so nenn ich es 🙂 ) eine Beziehung mit sich selbst führen können. Glücklich sein, das Leben geniessen können , seinen Hobbys nachgehen, sich einrichten, so das man sich wohl fühlt, sich eigene schöne Momente schaffen. Und ja liebe Frauen, kauft euch doch eine pinkfarbene Couch 🙂 Ihr werdet jeden Tag mit einem Lächeln darauf Platz nehmen und sagen : Ja das war genau richtig für mich! Und solange man nicht dieses Gefühl für sich selbst hat, ist man auch nicht bereit, einen anderen Menschen in sein Leben zu lassen.

Ich habe auch mal Jemand kennengelernt, ich bezeichne ihn mal als “ Freund auf Probe“. Bei meinem Probefreund kam die Frage nicht ,zu Mir oder zu Dir. Er hat sich bei mir sehr wohl gefühlt und somit alle Räume mit einer Selbstverständlichkeit in Beschlag genommen, als ob Er schon ewig hier lebt. Toll oder? Das wünscht man sich doch. Am Anfang habe ich das garnicht so gemerkt .Da fühlt man sich als Frau wieder wahrgenommen sieht das alles mit einem Lächeln. Als ich dann mal meine Zeit zum Luft holen hatte 🙂 , sah ich auf einmal da ein paar Sachen und dort, was Er so da gelassen hat. Ich gehe heute davon aus , damit ich nicht vergesse , Er kommt wieder. Relativ schnell war Er der Meinung , er lässt sich Job mässig in meine Nähe versetzen. Oh ja und ich fragte noch so naiv, „Dann müsstest du dir eine Wohnung hier suchen?“. Das war nicht sein Plan 🙂 Und dann kreiselte es in meinem Kopf. Er kam dann immer öfter zu mir und ich bekam immer mehr Zweifel, bin ich schon soweit ? Ist er der Richtige?

Ein kleines Beispiel: Mein Wohnzimmer habe ich mir nach meinen Vorstellungen eingerichtet. Es gibt einen großen Esstisch, den ich für besondere Anlässe und zum Bewirten meiner Freunde nutze . Ansonsten ist er für mich „DEKO“. 🙂 Mein „Probefreund“ wollte mich verwöhnen und hat doch tatsächlich, auf meinen tollen Esstisch das Frühstück serviert. Ohne Tischdecke, alles so daraufgestellt. Es war lieb gemeint, aber ich dachte in dem Moment, Bitte -Frag mich doch einfach vorher. Der Tisch war für mich etwas Besonderes und ich hab mich so gefreut, als ich Ihn endlich gefunden hatte. Ich hab nichts gesagt, wußte aber, seine Zeit ist begrenzt. 🙂

Heute weiß ich , ich war zu dem Zeitpunkt für diese Beziehung noch garnicht bereit . Ich hatte gerade begonnen, mir mein Leben einzurichten und fand Spass daran, einfach für mich was zu tun. Man kann auch sagen, ich lebte so richtig meine egoistische Seite. 🙂

Ja ihr könnt euch denken, wie es ausgegangen ist. Er hat leider die „Probezeit“ nicht bestanden.

Ich hab für mich festgestellt, es ist ganz wichtig, zuerst mit sich selbst klarzukommen. Diese Zeit sollte man sich nehmen. Es erfüllt einen, wenn man weiß , ich kann auch mit mir eine „Beziehung “ führen. Dadurch befreit man sich von Ängsten und Zweifeln und ist  bereit, wieder  Nähe und Zweisamkeit zu zulassen. Und wenn dann doch eine Beziehung nicht halten sollte, traurig wird man immer sein. Jedoch das eigene ICH , hat gelernt , dankbar für die Zeit zu sein und sich wieder auf die eigenen schönen Momente zu konzentrieren. Und wer weiß, vielleicht zwinkern die Sterne nochmal und schicken wieder den Richtigen:) , ob mit 60 oder 70 oder 80 . Liebe vergeht nie .

Heutzutage ist mir der “ Esstisch“ egal. Mitnehmen kann ihn nicht und das Leben sollte auch gelebt werden. In welcher Form, ob ganz eng mit gemeinsamen Hausstand oder Jeder behält sein Eigenes , ist  in unserem Alter völlig unrelevant.

Wichtig ist, sich gegenseitig Zeit zu geben, Freiräume zu lassen. Sich einfach zu freuen, jemand gefunden zu haben, wo man wieder Nähe, Liebe und Freude spürt.

Das Leben will gelebt werden und wie –  das entscheiden nur Wir. Jedoch sollten wir es nicht verpassen.

Alles Liebe Mona

Ich wünsche euch wieder viel Spass beim Lesen . 🙂

Mein nächster Beitrag erscheint , Freitag den 15.06.2018 – lasst euch überraschen.